7 WordPress Page Builder Plugins im Überblick

Page Builder für WordPress kommen in eine neue Generation und sind längst nicht mehr simple und eingeschränkte Baukästen, um eine Website zusammenzuklicken. Die neuen Builder erzeugen einen schnellen und schlanken Code. Sie werden auch immer mehr für fortgeschrittenen Anwender interessant. Zum Beispiel durch die Nutzung von eigenem JavaScript, CSS, HTML und PHP pro Seite. Mit globalen CSS Klassen, einmal erstellt und zugewiesen können seitenübergreifend Stile angepasst werden. Die meisten beinhalten Techniken wie Flexbox, bzw. rüsten gerade nach, wie zum Beispiel Elementor.

Gleichzeitig bieten sie Usern ohne CSS und HTML Kenntnissen die Möglichkeit, gut designte Webseiten zu erstellen. So gibt es Builder mit verschiedenen Schwerpunkten. Bricks und Oxygen richten sich eher an fortgeschrittene Anwender und Divi und Elementor mehr an User ohne Programmierkenntnisse.

Generell vereinfachen Page Builder den Aufbau einer Website mit WordPress enorm. Individuelle Templates für den Header und Footer können gewünschten Seiten zugewiesen werden. Mit sogenannten Repeatern können Blogseiten für Kategorien, Archiven und einzelnen Beiträgen erstellt werden. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, durch genaue Abfragen könnten wir als Beispiel für jede Kategorie ein eigenes Layout erstellen und so sehr frei und individuell arbeiten.

Die Builder enthalten auch viele Inhaltselemente, wie Galerien, Formulare, Akkordeons, Tabs, Slider, Popups usw. das spart unter Umständen zusätzliche Plugins.

Die meisten unterstützen lokale Schriftarten, so können Google Fonts und andere Schriften leicht “DSGVO-sicher” in das System integriert werden. Teilweise sogar per einfachen Klick, wie beim Zion Builder.

Nextgen WordPress Page Builder

Hier findest du eine Kurzvorstellung der bekanntesten und umfangreichsten Page- und Template-Builder.

Beaver Builder

Der Beaver Builder ist schon lange auf dem Markt und bei Einsteiger und Profis gleichermaßen beliebt.

  • Visuell und intuitiv mit Drag-and-Drop.
  • Globales Styling.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blog-Beiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Dynamische Daten von WordPress.
  • Eigene Schriftarten.
  • Über 40 Elemente.
  • Animationen.
  • Divider.
  • SVG-Unterstützung.
  • Flexbox Integration.
  • Globale CSS Klassen.
  • Globale Elemente.
  • Paste and Copy für Stile.
  • History / Revisionen.
  • Pre-Built Rows.
  • Custom Post Types.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Sauberer Code, Anpassung von HTML, PHP, CSS, JS
  • Benutzerrollen Manager.
  • White Label Funktion.

Der Builder ist bekannt für seinen guten Code. Einsteiger sollten eine relativ steile Lernkurve in Kauf nehmen. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen.

Design Vorlagen

Über 50 vorgefertigte Designs.

Unterstützung

Dokumentation, Facebook Gruppe

Preise und Info

Standard – unbegrenzte Websites 99$ jährl.
Pro – unbegrenzte Websites 199$ jährl. Inkl. Beaver Builder Theme und Multisite fähig
Agency – unbegrenzte Websites 399$ jährl. Inkl. Beaver Builder Theme und Multisite Funktionen und White Label
Ultimate – unbegrenzte Websites 546$ jährl. Inkl. Beaver Builder Theme, Multisite Funktionen und White Label, Beaver Themer Addon und  Assistant Pro (6- Monate frei).

Auf der Website kann der Builder getestet werden.

Geeignet für Einsteiger: Mittel
Vorlagen: 50+
Für Einzelsites relativ teuer.

Bricks Builder

Bricks ist ein relativ neuer Builder und jetzt schon sehr umfangreich und stabil.

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website
  • Globales Styling, seitenübergreifende Designstile.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Header und Footer Builder.
  • Dynamische Daten von WordPress und Drittanbietern wie Advanced Custom Fields, Meta box, JetEngine, Pods, Toolset, CMB2.
  • Individuelle Sidebars.
  • Inhalte aus dem Builder können an den Gutenberg Editor und umgekehrt übergeben werden.
  • Lokale / eigene Schriftarten.
  • Über 50 Elemente.
  • Animationen.
  • Divider.
  • SVG-Unterstützung.
  • Flexbox Integration.
  • Globale CSS Klassen.
  • Globale Elemente.
  • Paste and Copy für Stile.
  • Undo / Redo und Revisionen.
  • Unsplash integriert.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Eigene Inhaltselemente erstellen.
  • Benutzdefinierter Code auf jeder Seite.
  • SEO Meta Einstellungen für jede Seite.
  • Templates können geteilt werden.
  • Import / Export von Templates.
  • Benutzerrollen Manager.

Bricks ist sehr schnell und gibt einen aufgeräumten Code im Frontend aus.

Einsteiger sollten eine relativ steile Lernkurve in Kauf nehmen. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen.

Design Vorlagen

Bricks beinhaltet im Moment noch wenig vorgefertigte Designs.

Unterstützung

Dokumentation, Forum, Facebook Gruppe. Die Entwickler sind dich an der Community, sie sammeln Ideen und Vorschläge und setzen diese um…

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Ca. 4 Erweiterungen mit weiteren Inhaltselementen / Funktionen.

Preise und Info

1 Website 79$ Lifetime
Unbegrenzte Websites 199$ Lifetime

Auf der Website kann der Builder getestet werden.

Geeignet für Einsteiger: Mittel
Vorlagen: noch wenige
Für Einzel-Websites günstig, da (noch) Lifetime Lizenz

bricks logo dark

Brizy Builder

Brizy gibt es als Free und Pro Version. Die Free Version bietet für einfache Websites genug Inhalte und Möglichkeiten, zudem lässt sich das System damit gut testen.

Brizy ist ein sehr intuitiv und eignet sich hervorragend für Einsteiger. Den Brizy Builder gibt es auch Standalone-Anwendung Brizy Cloud ohne WordPress.

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website.
  • Geringe Lernkurve.
  • Globales Styling.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Lokale / eigene Schriftarten.
  • Drag and drop Editor.
  • Über 40 Elemente.
  • Über 500 vorgefertigte Blöcke, wie Kontakt, Team, Heros usw.
  • Animationen.
  • Divider.
  • Globale Blöcke.
  • SVG-Unterstützung.
  • Flexbox Integration.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Import / Export von Layouts.
  • Benutzerrollen Manager.
  • Membership Funktion.
  • Popup Builder.
  • Web Story Builder.
  • White Label Funktion.

Brizy ist schnell und lässt sich sehr intuitiv bedienen. Es kann gewählt werden, ob die gesamte Site mit Brizy erstellt wird oder ob Header und Footer vom Theme übernommen werden.

Der Builder ist sehr einsteigerfreundlich. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen. Der Builder ist ein Plugin und funktioniert mit allen (?) Themes. Auf der Brizy Website finden sich Empfehlungen für die Themes Blocksy, Neve, Astra und Page Builder Framework.

Design Vorlagen in der Pro Version

127 Starter Templates / vorgefertigte Designs von sehr guter Qualität. Über 500 vorgefertigte Blöcke, wie Kontakt, Team, Heros usw.

Unterstützung

Dokumentation, YouTube, Forum, Facebook Gruppe

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Keine

Preise und Info

Plugin

Personal – 1 Website 54€ jährl. / 165€ Liftetime (ohne Membership Funktion).
Freelancer – 100 Websites 106€ jährl. / 332€ Liftetime (mit Membership Funktion).
Agency – 500 Websites 179€ jährl. / 349€ Liftetime (mit Membership Funktion und White Label).

Cloud

Personal – 1 gehostete Website auf deiner Domain 10€ monatl. / 82€. jährl.(Unbegrenzte Seiten auf Brizy Domains)
Freelancer – 20 gehostete Websites auf deinen Domains 32€ monatl. / 332€. jährl. (Unbegrenzte Seiten auf Brizy Domains)
Agency – 100 gehostete Websites auf deinen Domains 45€ monatl. / 449€ jährl. (Unbegrenzte Seiten auf Brizy Domains)

Brizy bietet eine Free Version an. Installation über das WordPress Backend.

Geeignet für Einsteiger: Sehr gut
Vorlagen: sehr viele Starter Sites und Blöcke
Für Einzel-Websites günstig

brizy logo light bg

*Affiliate / Werbung

Divi Builder

Divi ist ein visueller Builder, der recht bekannt ist und bunt daher kommt. Der Builder ist sehr verbreitet und hat ein treue Community.

Ein paar Kern Features

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website.
  • Geringe Lernkurve.
  • Globales Styling.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Lokale / eigene Schriftarten.
  • Drag and drop Editor.
  • Ca. 40 Elemente (zusätzliche im Marktplatz).
  • Modifizierte Elemente können in einer Library gespeichert werden.
  • Animationen.
  • Divider.
  • Globale Elemente und Stile.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Layouts können in der Divi Cloud gespeichert und übergreifend abgerufen werden.

Mit Divi bekommt man

  • Divi Theme.
  • Divi Page Builder.
  • Monarch Plugin für Social Sharing.
  • Bloom Email Optin Plugin
  • Extra Magazine WordPress Theme
  • Cloud für gespeicherte Layouts.

Divi ist für Einsteiger geeignet, bedarf aber wie jeder andere auch einer Einarbeitungsphase. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen.

Elegant Themes bietet zusätzlich eine Cloud an, in der Website, Layouts und Blöcke gespeichert werden können. Diese Elemente können auf alle zum Account zugehörigen Websites übertragen werden.

Design Vorlagen in der Pro Version

269 Layout Packs von sehr guter Qualität.

Unterstützung

Dokumentation, YouTube, Forum, Facebook Gruppe, auch auf deutsch.

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Auf der Divi Website ist ein Marktplatz für Drittanbieter mit vielen Erweiterungen, Themes und Child-Themes.

Preise und Info

Unbegrenzte Websites 89$ jährl.
Unbegrenzte Websites 249$ Lifetime.

Divi Cloud – 8€ / Monat bei monatl. Zahlung. 6€ / Monat bei jährl. Zahlung.

Auf der Website kann der Builder getestet werden.

Geeignet für Einsteiger: Gut
Vorlagen: viele Starter Sites
Für Einzel-Websites günstig

Divi WordPress Theme

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Elementor Builder

Elementor ist wohl der bekannteste und meist genutzte Builder für WordPress. Das Arbeiten mit Elementor geht gut von der Hand und es werden für jede Situation Inhalte geboten. Elementor bietet auch eine umfangreiche Free Version an.

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website
  • Globales Styling, seitenübergreifende Designstile.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Header und Footer Builder.
  • Dynamische Daten von WordPress und Drittanbietern wie Advanced Custom Fields, JetEngine,  Toolset und weiteren.
  • Lokale / eigene Schriftarten.
  • Über 100 Elemente.
  • Animationen.
  • Divider.
  • SVG-Unterstützung.
  • Flexbox Integration (Nur als Alphaphase).
  • Globales Custom CSS
  • Globale Elemente.
  • Undo / Redo und Revisionen.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Import / Export von Templates.
  • Benutzerrollen Manager.
  • Popup Builder.
  • SEO Plugins integrieren sich in die Elementor Oberfläche.


Elementor ist für Einsteiger geeignet, bedarf aber wie jeder andere auch einer Einarbeitungsphase. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen.

Design Vorlagen in der Pro Version

Über 100 Starter Templates / vorgefertigte Designs von sehr guter Qualität.

Unterstützung

Dokumentation, Forum, Facebook Gruppe auch auf deutsch, Elementor Experts (Jobs von User für User).

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Es gibt sehr viele Erweiterungen für Elementor.

Preise und Info

Essential Plan – 1 Website 49$ jährl.
Essential Plan – 3 Website 99$ jährl.
Expert Plan – 25 Website 199$ jährl.
Studio Plan – 100 Website 499$ jährl.
Agency Plan – 1000 Website 999$ jährl.

WordPress Plugin mit Hosting – 99$ jährl.

Elementor bietet eine Free Version an. Installation über das WordPress Backend.

Geeignet für Einsteiger: Sehr gut
Vorlagen: sehr viele Starter Sites und Blöcke
Für Einzel-Websites günstig

elementor logo full red

*Affiliate / Werbung

Oxygen Builder

Oxygen ähnelt sehr stark Bricks, bzw. umgekehrt, da es Oxygen schon seit einer Weile gibt. Mittlerweile in der Version 4.01.

Ein paar Kern Features

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website.
  • Globales Styling, seitenübergreifende Designstile.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Header Builder.
  • Dynamische Daten von WordPress und Drittanbietern wie Advanced Custom Fields, Toolset und anderen.
  • Inhalte aus dem Builder können an den Gutenberg Editor übergeben werden.
  • Ca. 40 Elemente.
  • 17 Composite-Elemente.
  • Animationen.
  • Divider.
  • SVG Set Upload.
  • Flexbox und Grid Integration.
  • Globale CSS Klassen.
  • Globale Elemente.
  • Undo / Redo und Revisionen.
  • WooCommerce Unterstützung
  • Eigene Stylesheets können angelegt werden.
  • Angelegte Designs können auf andere Sites übertragen werden.
  • Benutzerrollen Manager.

Design Vorlagen in der Pro Version

Bis jetzt 17 Layout Packs von sehr guter Qualität.

Unterstützung

Dokumentation, YouTube, Facebook Gruppe

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Ca. 6 Erweiterungen mit weiteren Inhaltselementen / Funktionen.

Preise und Info

Basic – unbegrenzte Websites 129$ Lifetime
Ultimate – unbegrenzte Websites 149$ Lifetime (Angebot, normal 349$) beinhaltet WooCommerce Integration, Gutenberg Block Builder, Simplified Client UI (Beschränkung der Builder-Oberfläche durch Benutzerrollen Management) und Composite Elements

Auf der Website kann der Builder getestet werden.

Geeignet für Einsteiger: Mittel
Vorlagen: viele Starter Sites und Blöcke
Für Einzel-Websites günstig, da Lifetime Lizenz

Zion Builder

Der Zion Builder ist relativ neu auf dem Markt und bietet schon jetzt einen sehr großen Umfang.

  • Visuelle Bearbeitung der gesamten Website
  • Globales Styling.
  • Templates erstellen für Kopfzeile, Fußzeile, Seiten, Blogbeiträge, Archive, Suchergebnisse, 404-Seiten, benutzerdefinierte Layouts für Beitragstypen usw.
  • Header und Footer Builder.
  • Dynamische Daten von WordPress
  • Lokale / eigene Schriftarten.
  • Google Fonts lokal per Klick.
  • Über 46 Elemente.
  • Animationen.
  • Divider.
  • SVG-Unterstützung.
  • Flexbox Integration.
  • Slider Builder.
  • Globale CSS Klassen.
  • Globale Blöcke.
  • Revisionen.
  • WooCommerce Unterstützung.
  • Eigene Inhaltselemente erstellen.
  • Benutzdefinierter Code auf jeder Seite.
  • SEO Meta Einstellungen für jede Seite.
  • Templates können geteilt werden.
  • Import / Export von Templates.
  • Benutzerrollen Manager.
  • Popup Builder.

Zion ist sehr schnell und gibt einen aufgeräumten Code im Frontend aus. Sehr gut ist die Funktion, per Klick Google Fonts lokal in das System zu laden.

Einsteiger sollten eine relativ steile Lernkurve in Kauf nehmen. CSS / HTML Kenntnisse sind nicht notwendig, es wäre gut einige Begriffe zu kennen. Der Builder wirkt sehr vielversprechend hat eine sehr gute Geschwindigkeit, im Backend genauso wie die ausgegebene Website im Frontend. Teilweise kommt mir die Oberfläche “noch nicht ganz fertig” vor…

Der Builder ist in der Anfangsphase noch zu einem guten “Starter-Preis” zu bekommen.

Design Vorlagen in der Pro Version

275 vorgefertigte Blöcke und Layouts.

Unterstützung

Dokumentation, Facebook Gruppe

Zusätzliche Erweiterungen von Drittanbietern

Ca. 4 Erweiterungen mit weiteren Inhaltselementen / Funktionen.

Preise und Info

Personal – 1 Website 39$ jährl.
Pro – 3 Websites 79$ jährl.
Extented – unbegrenzte Websites 169$ jährl.
Lifetime – unbegrenzte Websites 99$ Lifetime (Statt 249$).

Es gibt eine Free Version, Installation über das WordPress Backend.

Geeignet für Einsteiger: Mittel
Vorlagen: viele Starter Sites und Blöcke
Für Einzel-Websites günstig

Zion Builder

*Affiliate / Werbung

Fazit

Keiner dieser Builder ist schlecht oder nicht empfehlenswert. Wichtig ist die eigene Erfahrung und die eigenen Vorlieben im Workflow. Und natürlich die Anforderung der Website…

Bricks und Oxygen bieten globale Designstile und CSS Klassen. Beide haben auch einen umfangreichen Repeater. Bricks und Oxygen geben einen schlanken und schnellen Code aus. Beide sind keine Plugins und werden als Theme installiert. Somit müssen alle Bestandteile in diesen Buildern erstellt werden. Bricks bietet lokale Schriftarten an, diese fehlen beim Oxygen Builder. Der Header Builder ist noch bei Oxygen ausgefeilter… Da Bricks noch sehr jung ist, bietet Oxygen mehr Third-Party Erweiterungen. Beide sind mehr für Anwender mit Erfahrung und auch Webdesigner und Agenturen ausgerichtet, Einsteiger sollten eine nicht unerhebliche Lernkurve in Kauf nehmen. Es gibt aber auch eine schnellwachsende Anzahl von Tutorials… Beide sind sehr gut und vieles hängt wirklich vom eigenen Workflow und den Anforderungen der Website ab.

Die Entwickler von Oxygen arbeiten gerade an einem neuen Builder, der sehr einsteigerfreundlich sein soll und wohl auf die Zielgruppe Elementor / Divi abgestimmt wird. breakdance.com

Aber auch hier darf man nicht den WordPress “Unterbau” vergessen, der auch Wissen benötigt. Installation, Wartung, Backups, SEO usw. gehören auch zu einer Website und brauchen ein gewissen Maß an Einarbeitung.

Der Zion Builder geht ebenfalls in Richtung Bricks und Oxygen, ist aber noch jünger und bietet (noch) keine globalen Designstile. Dafür aber globale Klassen. Zion ist ebenfalls sehr schnell im Backend und genauso der ausgegebene HTML Code der Website. Beim Zion Builder braucht man für manche Dinge noch ein paar Klicks mehr, als bei Bricks und Oxygen… Nach einer Einarbeitung ist dieses aber nicht mehr wirklich störend. Zion bringt auch in der Free Version lokale Google Fonts mit und hat ebenfalls (in Pro) einen umfangreichen Repeater.

Brizy, Divi und Elementor eignen sich dafür wunderbar für Einsteiger und bieten eine große Auswahl an Starter-Sites, mit denen man schnell etwas eigenes kreieren kann. Etwas Einarbeitungszeit sollte man aber immer mitbringen… Brizy lässt sich sehr intuitiv bedienen und bringt sehr viele gute Vorlagen für ganzen Seiten und auch für Sektionen mit. Die globalen Designstile sind bei Brizy sehr begrenzt und globale Klassen sind nicht vorhanden. Lokale Fonts sind möglich und Brizy bietet auch einen guten Popup- Und Web Story-Builder. Brizy punktet mit kurzen Klickwegen.

Divi ist der bunteste und hat seine treue Gemeinde. Bei Divi ist noch keine Flexbox integriert. Divi hat globale Elemente und websiteweite Designeinstellungen. Lokale Fonts sind integriert… Divi kam für mich beim ersten Benutzen etwas sehr bunt und wirkte für mich etwas überfrachtet. Divis ausgegebener Code war lange etwas aufgebläht und verschachtelt, wird aber stetig verbessert…

Elementor ist solide und bietet ebenfalls ein intuitives Handling. Webseiten sind schnell aufgebaut, es gibt viele gute Inhaltselemente und sehr schöne Vorlagen zum Starten. Elementor bietet globale Farben und Schriftarten, Stile können per Paste and Copy übertragen werden. Flexbox ist bei Elementor noch als “Experimental / Alpha” Version integriert und wird sicherlich in der Zukunft komplett integriert.

Der Beaver Builder ist einer der ältesten und liefert einen sehr sauberen Quellcode und hat eine klare Oberfläche und eine schlüssige Bedienung. Globale Einstellungen für Farben sind genauso dabei wie lokale Schriften. Stile lassen sich per Paste and Copy übertragen. Die Preisstruktur empfinde ich eher für Agenturen ausgelegt.

Für mich bietet der Bricks Builder den besten Workflow, ich mag die sehr aufgeräumte und klare Oberfläche. Die globalen Klassen und die umfangreichen globalen Stile finde ich ebenfalls super und sollten in jedem WordPress Page Builder vorhanden sein… Die Websites sind sehr schnell und im Zusammenhang mit anderen Plugins habe ich nur einmal einen Konflikt erlebt. Dieser wurde dann in Zusammenarbeit beider Entwickler schnell gelöst. Natürlich ist auch nicht nur alles gut, Bricks ist noch sehr jung und ab und an musste ich zur WordPress Oberfläche zurück, das im Bricks-Backend Darstellungsfehler auftraten oder Änderungen einfach nicht angenommen wurden. Die Entwickler sind aber sehr aktiv mit den Usern im Austausch und reagieren schnell und transparent auf Bugs und auch auf Wünsche.

Auch mit Brizy habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und liebe die intuitive Bedienung. Brizy bietet zusätzlich noch seinen Cloud Builder ohne WordPress an, ähnlich wie z.B. Jimdo und Wix. Nur das meiner Meinung nach wesentlich einfacher und es ist mehr Individuelles umsetzbar. Erstellte Websites und Sektionen können zwischen beiden Systemen ausgetauscht werden.

Ich kann mit gutem Gewissen alle hier aufgeführten empfehlen. Beaver, Divi und Elementor sind die älteren Builder und haben eine gewisse Reife. Divi und Elementor verbessern stetig ihren ausgegebenen Quellcode und verschlanken diesen immer weiter. Der Zion Builder ähnelt sehr Bricks und Oxygen und wirkt sehr vielversprechend, hier fehlen mir noch globale Designstile und eine bessere Galerie. Alle Builder werden ständig weiter entwickelt…

Divi und Elementor beinhalten bis Dato noch keine “Flexbox” (Elementor in der Alphaphase…), arbeiten aber dran.

Letztendlich nutze ich den, der am besten zum Projekt und natürlich zum Kunden passt.

Jeder Builder kann getestet werden, entweder durch eine Free Version, wie Brizy und Elementor oder durch Demo-Modi auf den jeweiligen Websites, wie bei Bricks, Divi und Oxygen.

* Einige der Links in diesem Beitrag sind Affiliate-Links. Das heißt, wenn du auf den Link klickst und das Plugin kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich ändert sich der Preis natürlich nicht. Du hilfst mir, diesen Blog zu betreiben und wir beide helfen die Builder zu vertreiben und zu verbessern.
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